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Arbeitgeber / Finanzamt · DE

Lohnsteuerbescheinigung in die Steuererklärung übernehmen

PDF der Lohnsteuerbescheinigung hochladen — Bruttoarbeitslohn, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialversicherungsbeiträge landen automatisch in Anlage N und Anlage Vorsorgeaufwand.

Die Lohnsteuerbescheinigung ist der wichtigste Beleg jedes Arbeitnehmers für die Einkommensteuererklärung. Sie fasst alle Zahlen eines Kalenderjahres zusammen: Bruttoarbeitslohn, einbehaltene Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Sozialversicherungsbeiträge, steuerfreie Lohnersatzleistungen und Sachbezüge. Seit 2025 ist der Versand nur noch elektronisch möglich, die eTIN ist abgeschafft und die Steuer-Identifikationsnummer ist Pflicht. Wer die Steuer-ID seinem Arbeitgeber nicht mitteilt, wird in Steuerklasse VI eingeordnet. Ab 2026 fließen die Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung über den automatischen Datenaustausch direkt zwischen Versicherer, Arbeitgeber und Finanzverwaltung. FillWizard liest die Lohnsteuerbescheinigung aus und schiebt die Werte automatisch in Anlage N und Anlage Vorsorgeaufwand — ohne Abtippen.

Lohnsteuerbescheinigung in die Steuererklärung übernehmen

Elektronische Lohnsteuerbescheinigung (Ausdruck nach amtlichem Muster)

Die Lohnsteuerbescheinigung dokumentiert für ein Kalenderjahr, was der Arbeitgeber als Bruttoarbeitslohn gezahlt und welche Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge er einbehalten hat. Der Arbeitgeber übermittelt die Daten elektronisch ans Finanzamt und händigt dem Arbeitnehmer einen Ausdruck nach amtlichem Muster aus — auf Papier, als PDF oder über das Mitarbeiterportal.

Den eigentlichen Datensatz erstellt und übermittelt der Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer nutzt den Ausdruck als Beleg, um die Werte in die eigene Einkommensteuererklärung — vor allem Anlage N und Anlage Vorsorgeaufwand — zu übertragen oder per Datenübergabe direkt nach ELSTER zu importieren.

Where teams lose time

  • Werte aus der Lohnsteuerbescheinigung Zeile für Zeile in Anlage N und Anlage Vorsorgeaufwand abtippen
  • Zwei oder drei Bescheinigungen bei Arbeitgeberwechsel oder Nebenjob konsistent zusammenführen
  • Codes wie Großbuchstabe B, F, M, FR oder S richtig deuten, ohne im Schreiben des BMF nachzuschlagen
Why FillWizard

What you get from a saved profile

PDF der Lohnsteuerbescheinigung hochladen, Bruttoarbeitslohn, Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträge werden automatisch ausgelesen

Werte fließen direkt in Anlage N (Zeile 6 Bruttoarbeitslohn, Zeile 7 Lohnsteuer) und Anlage Vorsorgeaufwand (gesetzliche Renten- und Krankenversicherung)

Mehrere Bescheinigungen aus einem Jahr werden in ein Steuerprofil zusammengeführt — Reihenfolge nach Beschäftigungszeitraum erhalten

Workflow

How to fill Lohnsteuerbescheinigung

  1. 01

    Steuerprofil anlegen: Steuer-ID, Arbeitgeber, Steuerklasse, Religionszugehörigkeit

  2. 02

    Lohnsteuerbescheinigung als PDF hochladen — Ausdruck vom Arbeitgeber, aus dem Portal oder per Scan

  3. 03

    Auswertung prüfen, Werte in Anlage N und Anlage Vorsorgeaufwand übernehmen und PDF exportieren oder nach ELSTER übergeben

What it covers

Inside Lohnsteuerbescheinigung

Was die Lohnsteuerbescheinigung enthält

Persönliche Daten und Steuer-Identifikationsnummer (seit 2025 zwingend, eTIN abgeschafft), Beschäftigungszeitraum, Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge und Religionszugehörigkeit, Bruttoarbeitslohn (Zeile 3), einbehaltene Lohnsteuer (Zeile 4), Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer (Zeile 5 und 6), Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zu berufsständischen Versorgungswerken, Beiträge zur Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung, steuerfreie Lohnersatzleistungen wie Krankengeld, Kurzarbeitergeld oder Elterngeld und besondere Großbuchstaben für Sondersachverhalte.

Steuer-ID Pflicht seit 2025

Seit dem Veranlagungszeitraum 2025 ist die elfstellige Steuer-Identifikationsnummer das einzige Ordnungsmerkmal — die alte eTIN gibt es nicht mehr. Wer dem Arbeitgeber die Steuer-ID nicht mitteilt, wird in Steuerklasse VI versteuert und zahlt deutlich mehr Lohnsteuer als nötig. Der Arbeitgeber kann die Steuer-ID nach Bevollmächtigung beim Finanzamt erfragen.

Neuerungen 2026 — automatischer Datenaustausch

Ab 2026 läuft ein automatischer Datenaustausch zwischen privater Krankenversicherung, Arbeitgeber und Finanzverwaltung. Die tatsächlichen Beiträge zur Basis-Kranken- und Pflegeversicherung werden direkt elektronisch übermittelt; die Mindestvorsorgepauschale entfällt komplett. Für privatversicherte Arbeitnehmer ändert sich damit der Pflichtenkatalog, was der Arbeitgeber wirklich braucht — und die Lohnsteuerbescheinigung 2026 weist die Beiträge entsprechend aus.

Großbuchstaben und ihre Bedeutung

Auf der Bescheinigung stehen Codes, die das Finanzamt für die Veranlagung braucht: F für steuerfreie Sammelbeförderung, B für steuerfreie Bewirtung, M für Mahlzeiten vom Arbeitgeber, FR mit Postleitzahl für Grenzgänger nach Frankreich, S für sonstige Bezüge aus früheren Dienstverhältnissen. Wer den falschen Code übersieht, riskiert Rückfragen oder eine zu niedrige Steuererstattung.

Frist für den Arbeitgeber

Der Arbeitgeber muss die elektronische Lohnsteuerbescheinigung bis spätestens Ende Februar des Folgejahres an das Finanzamt übermitteln und dem Arbeitnehmer den Ausdruck nach amtlichem Muster bereitstellen. Wer seine Bescheinigung Anfang März noch nicht hat, sollte beim Arbeitgeber oder dem Mitarbeiterportal nachfragen — ohne sie ist die Steuererklärung erschwert.

Watch out for

Common mistakes on Lohnsteuerbescheinigung

  • Bruttoarbeitslohn aus der Lohnsteuerbescheinigung mit dem Brutto aus der Dezember-Abrechnung verwechseln — der Jahresbrutto auf der Bescheinigung ist maßgeblich
  • Bei mehreren Arbeitgebern nur die größte Bescheinigung in der Anlage N erfassen — alle gehören rein, sonst rechnet das Finanzamt nach
  • Großbuchstaben (F, B, M, FR, S) übersehen und damit steuerfreie Bezüge falsch zuordnen
  • Steuer-ID seit 2025 nicht aktualisiert — alte eTIN-Werte sind ungültig und führen zu Rückfragen
  • Steuerfreie Lohnersatzleistungen wie Krankengeld oder Elterngeld vergessen, dadurch Progressionsvorbehalt nicht angesetzt
FAQ

Frequently asked questions