Wohngeld-Antrag in unter 15 Minuten
Haushaltsprofil mit Mietvertrag, Einkommensnachweisen und Heizkostenabrechnung anlegen. Der lokale Vordruck wird automatisch erkannt und gefüllt.
Seit der Wohngeld-Plus-Reform 2023 verdreifachte sich der Kreis der Berechtigten auf rund zwei Millionen Haushalte. Der Antrag bleibt aber kommunal: jede Wohngeldstelle nutzt eine eigene Vordruckvariante, die alle dieselbe Datenstruktur abfragen. FillWizard liest den lokalen Vordruck, gleicht ihn mit dem Haushaltsprofil ab und füllt ihn in unter einer Viertelstunde aus.

Antrag auf Wohngeld (Mietzuschuss oder Lastenzuschuss)
Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten und keine Sozialhilfe. Es kompensiert einen Teil von Miete oder Belastung und enthält seit 2023 eine Heizkosten- und eine Klimakomponente. Im Schnitt zahlt der Staat aktuell rund 370 Euro pro Monat an berechtigte Haushalte.
Mieter füllen den Mietzuschussantrag, Eigentümer den Lastenzuschussantrag. Pro Haushalt wird ein Antrag gestellt, alle Haushaltsmitglieder werden in einer Anlage gelistet. Bezieher von Bürgergeld oder Grundsicherung erhalten kein Wohngeld — dort sind die Wohnkosten bereits enthalten.
Where teams lose time
- Jede Wohngeldstelle nutzt einen eigenen Vordruck, dessen Pflichtfelder leicht abweichen
- Heizkostenabrechnung muss den letzten Abrechnungszeitraum vollständig zeigen — Lücken führen zu Rückfragen
- Mietbescheinigung des Vermieters und Nebenkostenposten müssen sauber getrennt eingetragen werden
What you get from a saved profile
Lokaler Wohngeld-Vordruck wird erkannt — Frankfurt, Hamburg, München, Berlin, kleinere Kommunen
Anspruchsschätzung vor dem Druck: ungefähre Höhe, Mietstufe, Heizkostenkomponente
How to fill Wohngeldantrag
01
Haushaltsprofil anlegen: Personen, Einkommen, Mietvertrag, letzte Heiz- und Nebenkostenabrechnung, Konto
02
Vordruck der eigenen Wohngeldstelle hochladen — FillWizard erkennt Stadt und Variante
03
Vorausfüllung prüfen, Belege beifügen, alle volljährigen Haushaltsmitglieder unterschreiben lassen, PDF abgeben
Inside Wohngeldantrag
Was Wohngeld-Plus ändert
Seit Januar 2023 enthält das Wohngeld eine dauerhafte Heizkostenkomponente von rund 2 Euro pro Quadratmeter und eine Klimakomponente, die energetische Sanierungen abfedert. Der Kreis der Berechtigten stieg von rund 600.000 auf rund 2 Millionen Haushalte. Wer 2022 keinen Anspruch hatte, sollte 2026 erneut prüfen.
Mietstufe und Höchstbeträge
Die Mietstufe richtet sich nach dem Wohnort und reicht von I (günstig) bis VII (sehr teuer). München liegt in VII, Berlin in IV, viele ländliche Gemeinden in II. Daraus folgt der maximal berücksichtigungsfähige Mietbetrag. Wer mehr Miete zahlt, bekommt nur den anerkannten Höchstbetrag erstattet — die Differenz bleibt am Haushalt hängen.
Einkommen und Pauschalen
Maßgeblich ist das gesamte Jahreseinkommen aller Haushaltsmitglieder, gemindert um Pauschalen für Sozialversicherung, Steuern, Werbungskosten und gegebenenfalls Unterhaltsleistungen. Bei Selbständigen zählt der letzte Steuerbescheid. Wechsel des Einkommens während des Bewilligungszeitraums muss innerhalb von einem Monat gemeldet werden.
Common mistakes on Wohngeldantrag
- Mietkosten nur als Warmmiete eingetragen — die Wohngeldstelle braucht Kaltmiete und Nebenkosten getrennt
- Heizkostenabrechnung fehlt — ohne sie gibt es keine Heizkostenkomponente
- Volljährige Kinder im Haushalt vergessen — sie zählen zur Haushaltsgemeinschaft, ihr Einkommen wird angerechnet
- Anspruch nicht geprüft, weil 2022 abgelehnt — seit 2023 sind die Grenzen deutlich höher
- Verspätung beim Folgeantrag — Wohngeld läuft maximal zwölf Monate, der Folgeantrag muss vor Ablauf eingereicht werden